Ein Anlagesystem, das sich in die Karten schauen lässt – warum wir bei Sichoren KI zuerst das Protokoll gelesen haben
Sichoren KI steht seit Kurzem auch Privatanlegern in Deutschland offen – ein KI-System, das seine Entscheidungen nicht nur trifft, sondern jede einzelne davon schriftlich festhält und dem Nutzer zugänglich macht. Weil jeder Zugang telefonisch eingerichtet wird, ist die Zahl der Plätze pro Tag gedeckelt. Unsere Redaktion hat 30 Tage lang mitgelesen.

Aktualisiert am • Lesezeit: 3 Min.

BERLIN – Wer eine Überweisung tätigt, kann sie im Online-Banking nachlesen. Wer etwas bestellt, bekommt eine Sendungsverfolgung. Ausgerechnet bei der Geldanlage galt bisher die umgekehrte Regel: Man erfährt das Ergebnis, nie den Weg dorthin. Große Häuser lassen ihre Depots seit Jahren von lernenden Systemen steuern; was diese Systeme im Einzelnen entscheiden, bekommt der Sparer am Schalter nicht zu sehen. Das ändert sich gerade.
Mit Sichoren KI steht nun auch hierzulande ein System bereit, das jede Order mitschreibt und den Eintrag anschließend im Konto sichtbar lässt – Zeitpunkt, Anlass, Ergebnis. Der Anbieter gibt an, dass bereits mehrere tausend Anleger in Deutschland damit arbeiten; da jeder Zugang einzeln am Telefon eingerichtet wird, werden pro Tag nur wenige Plätze vergeben. Wir wollten dieses Protokoll selbst lesen – also eröffneten wir ein eigenes Konto, mit der Mindesteinzahlung und ohne Sonderkonditionen. Begleitet hat uns dabei jemand, der noch nie ein Wertpapier besessen hat: Reinhard M. (61), Werkzeugmacher im Ruhestand aus Hagen. Unsere Frage war nicht, was am Ende herauskommt, sondern: Lässt sich wirklich jeder Schritt nachvollziehen?
„Von Börse verstehe ich nichts. Aber ich konnte abends nachlesen, was tagsüber passiert ist – und genau das habe ich jeden Tag getan.“
– Reinhard M. (61), Werkzeugmacher im Ruhestand, Testnutzer der Redaktion
Was wir bei Sichoren KI Punkt für Punkt gegengeprüft haben
- Einrichtung statt Einarbeitung: Das Konto wird mit einem Startkapital ab 250€ freigeschaltet; die Einstellungen geht ein Berater am Telefon auf Deutsch mit Ihnen durch. Danach müssen Sie nichts mehr bedienen; es bleibt nur der gelegentliche Blick ins Protokoll.
- Nichts wird festgeschrieben: Weder Ihr Startkapital noch etwaige Erträge sind an eine Laufzeit gebunden. Ausgezahlt wird per SEPA auf das Girokonto, das Sie ohnehin führen (z. B. Sparkasse, Volksbank oder ING) – in aller Regel am folgenden Werktag.
- Jede Entscheidung hinterlässt eine Spur: Das System handelt selbstständig, legt aber zu jedem Schritt einen Eintrag an: Uhrzeit, Anlass, Ergebnis. Sie müssen keine Kurstabellen deuten – nachsehen, was warum geschehen ist, können Sie trotzdem jederzeit.
So entsteht ein Eintrag im Protokoll – der Ablauf
Auch um drei Uhr nachts wird mitgeschrieben
Während Sie schlafen, beobachtet das System die Märkte weiter. Was in diesen Stunden geschieht, steht am Morgen als Eintrag im Konto – Sie verpassen nichts, gerade weil Sie nichts überwachen müssen.
Regeln statt Stimmungen
Panik und Übermut sind die teuersten Ratgeber an der Börse. Das System folgt stattdessen festen Vorgaben – und im Protokoll steht hinterher, welche Vorgabe den Ausschlag gegeben hat.
Reaktion in Millisekunden
Ehe ein Mensch eine Kursbewegung überhaupt bemerkt hat, ist die Entscheidung getroffen und festgehalten. Nachlesen lässt sie sich anschließend in aller Ruhe.
Dreißig Tage Protokoll: unser Testkonto im Detail
Wir sind jeden Tag denselben Weg gegangen: Konto öffnen, den jüngsten Eintrag lesen, mit dem Vortag abgleichen. So sah die Übersicht am Ende des Testzeitraums aus:
Den meisten Nutzern geht es dabei nicht um den großen Wurf, sondern um etwas Luft: den Enkeln etwas zustecken können. Eine Reise buchen, ohne zweimal auf den Kontostand zu sehen. Eine Reparatur bezahlen, ohne den Monat neu zu planen. Nicht rechnen müssen, sondern entscheiden können. Dahinter steckt weder ein Geheimnis noch Glück, sondern ein System, das rund um die Uhr arbeitet und dabei Buch führt, während Sie sich um anderes kümmern.
Einordnung: Was Sie oben sehen, ist ein Einzelfall aus unserer Redaktion, und die abgebildete Kontoentwicklung ist eine Simulation. Wie sich ein Konto tatsächlich entwickelt, hängt vom Marktgeschehen ab; die Ergebnisse fallen von Fall zu Fall unterschiedlich aus und sind ausdrücklich nicht garantiert. Ihr eingezahltes Kapital und etwaige Erträge können Sie jederzeit per SEPA-Überweisung abrufen.
Diese drei Fragen mussten beantwortet sein, bevor dieser Text erschien
Noch vor der ersten Einzahlung haben wir Impressum, Firmensitz und Zulassung nachgeschlagen. Abgewickelt wird über einen von der CySEC regulierten Broker, und das Angebot richtet sich ausdrücklich an Anlegerinnen und Anleger in Deutschland. Erst als das geklärt war, ging unser Testkonto an den Start.
Ja. Nach der Anmeldung rief ein deutschsprachiger Berater an und ging die Einstellungen gemeinsam mit ihm durch, ohne Fachjargon. Danach arbeitete das System allein weiter; Reinhard hat keine einzige Order selbst ausgelöst. „Ich musste niemanden fragen, was mit meinem Geld passiert“, sagt er. „Es stand ja alles da.“
Wir haben die Auszahlung bewusst nicht am Ende, sondern mitten im Testzeitraum ausgelöst – per SEPA auf ein ganz gewöhnliches Girokonto. Am folgenden Werktag war der Betrag gutgeschrieben. Niemand hat versucht, uns davon abzubringen, Gebühren wurden dafür nicht berechnet, und der Vorgang stand anschließend im Protokoll.
Was nach 30 Tagen übrig bleibt
Überzeugt hat uns am Ende weniger die KI selbst als ihre Einsehbarkeit: Jeder Schritt ließ sich hinterher schwarz auf weiß nachlesen, und die Auszahlung lief ohne Umwege. Was das System ausdrücklich nicht leistet: Es macht niemanden über Nacht vermögend, und wer mit dieser Erwartung kommt, wird enttäuscht. Wer dagegen möchte, dass sein Erspartes nicht länger unbewegt liegen bleibt, und wer dabei lieber mitliest als blind vertraut, findet derzeit in Deutschland kaum einen einfacheren Einstieg: Startkapital ab 250€, Einrichtung am Telefon auf Deutsch, Kapital jederzeit abrufbar.
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